{ts '2012-05-17 22:09:00'}
Der innovative Beratungsbrief plus Online-Wissensportal

Letzte Aktualisierung: 14.10.2011

Chance B2B: App trifft „Software as a Service“

Im privaten Bereich ist alles klar: Apps sind unaufhaltsam auf Erfolgskurs, die Downloadzahlen explodieren. Das bestätigt unter anderem eine Studie von BITKOM und Research2guidance vom Februar 2011. Danach haben die Deutschen letztes Jahr 900 Millionen Apps auf ihre Mobiltelefone geladen – davon waren rund zehn Prozent kostenpflichtig. Weniger eindeutig ist die Lage im B2B-Bereich.

Hier scheiden sich die Geister bezüglich Machbarkeit und Sinn. Diskutiert werden diese Themen auf dem Veranstaltungstrio aus den Fachmessen Voice + IP und Be Connected und dem Innovationskongress Digital Touch am 25. und 26. Oktober 2011.

Apps im B2B-Bereich haben in der Regel nicht viel gemein mit den „Mini-Programmen“ für private Smartphones. Vielmehr stellen sie Anwendungsprogramme dar, die interne Abläufe und Prozesse unterstützen und steuern. Viele Experten sind sich daher einig, dass sich Apps à la iPhone und Co. im B2B-Bereich nicht durchsetzen, und erkennen in dem Prinzip „Software as a Service“ (SaaS) die relevanten Chancen der B2B-App. Diese wiederum stellen technologisch höchst anspruchsvolle Produkte dar, die nachhaltige Veränderungen und ein grundsätzliches Umdenken in den Unternehmen mit sich bringen.

Herausforderung Umdenken
So weist Siemens in seinem Whitepaper zu IT-Solutions and Services (April 2011) darauf hin: „Die Herausforderung für die traditionellen Leistungsanbieter sowie ihrer Zulieferer liegt in der Beherrschung von IT-Technologie als einer neuen Schlüsselkompetenz sowie der Fähigkeit, die Innovationsdynamik der IT-Branche mit den bisherigen Entwicklungszyklen in Einklang zu bringen.“ Das bedeutet auch, dass Softwarehersteller und beratende Unternehmen noch mehr gefordert sind, grundsätzliche Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit gegenüber den anwendenden Branchen und Unternehmen zu leisten. So stellt das Marktforschungsinstitut Gartner Ende 2010 im Rahmen einer Studie zu Unternehmensanwendungen, die als Dienstleistung ausgeliefert werden, fest: „In vielen Fällen werden diese Anwendungen gekauft und in das Unternehmen integriert, ohne dass dabei die IT-Abteilung beteiligt gewesen wäre.“

Das Umdenken hin zu abteilungsübergreifendem Denken, das unter anderem die IT in Investitionsentscheidungen einbindet, hat noch nicht überall stattgefunden, ist aber unabdingbar. Denn Software as a Service bedeutet, dass solche Programme von den einzelnen Rechnern verschwinden, die in ihrem Umfang ohnehin völlig oversized sind und in der Regel nur fragmentarisch genutzt werden. Stattdessen werden sie ins Rechenzentrum verlegt, wo sie zentral verwaltet und den Benutzern standortübergreifend nach Bedarf zur Verfügung gestellt werden.

Das bedeutet aber auch: Selbst wenn Mini-Apps keine große Zukunft im B2B-Bereich vorhergesagt wird, hat eines ihrer entscheidenden Merkmale doch Einfluss genommen: die Implementierung von singulären Anwendungen für spezifische Anwendungsgebiete – umgesetzt als Software as a Service.

15 Prozent und mehr: SaaS auf Wachstumskurs
Die Untersuchung von Gartner zu den Umsatzentwicklungen bei „Unternehmensanwendungen, die als Dienstleistung ausgeliefert werden“ zeigt: Die weltweiten Umsätze mit Software as a Service für Unternehmensanwendungen sind 2010 auf 9,2 Milliarden Dollar gewachsen. Dies entspricht einem Anstieg von 15,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit 7,9 Milliarden Dollar. 2011 sagen die Marktforscher mit Umsätzen in Höhe von 10,7 Milliarden Dollar ein Wachstum von 16,2 Prozent vorher. Einen relevanten Eindruck, inwieweit diese Prognosen der tatsächlichen Marktsituation entsprechen, ist auf dem Veranstaltungstrio Digital Touch, Voice + IP und Be Connected zu erwarten.

Drei für den Kunden: Digital Touch, Voice + IP, Be Connected
2011 gehen der Innovationskongress Digital Touch sowie die Fachmessen Voice + IP und Be Connected gemeinsam an den Start. Das gemeinsame Motto der Veranstaltungen lautet „Power Your Customer Relations: Innovation – Concepts – Technologies“. Übergreifend bilden die Kunden- und Business-Kommunikation sowie die neusten technologischen und strategischen Möglichkeiten den Brennpunkt des Trios. Die Themen der beiden Fachausstellungen werden umfangreich im Kongress behandelt. Darüber hinaus bieten die beiden Messen kostenlose Vortragsareale.

Die drei Veranstaltungen auf einen Blick

  • Der Innovationskongress Digital Touch stellt die übergreifende Wissensplattform dar – mit Vorträgen von Vordenkern und Fachexperten, Praxisbeispielen und Diskussionen
  • Die Fachmesse Voice + IP präsentiert zukunftsorientierte und innovative ITK-Lösungen und Kommunikationstechnologien, inklusive effizienter Strategien für deren Einführung und Nutzung
  • Die Fachmesse Be Connected bietet Konzepte für alle Customer Touch Points von Mail über Callcenter bis hin zur mobilen Kommunikation mit dem Kunden
Tickets und Informationen unter:
www.digitaltouch.messefrankfurt.com
www.beconnected.messefrankfurt.com
www.voiceip.messefrankfurt.com




Content
NewsService
Dokument downloaden
     » Beitrag (PDF 246 kB)
Schimmel Media Verlag
»Call-Center-Experts:
Mehr Verkaufseffizienz und Servicequalität am Telefon


»CRM-Expert-Site:
Trends und Expertentipps für bessere Kundenbeziehungen


»Online-Marketing-Experts:
Ihr Richtungsweiser für erfolgreiches Online-Marketing


»Vertriebs-Experts:
Der innovative Coach für Vertrieb und Verkauf




Call-Center-Experts ist der innovative Fachinformationsdienst von Günter Greff mit Beratungsbrief und Wissens- und Downloaddatenbank für Telemarketing, Callcenter und Callgroups.
Hier finden Sie Fachwissen, Know-how, Checklisten, Formulare, Bilder, Videos, Dokumente und Tipps für mehr Effizienz im Telemarketing